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Hochentaster mieten oder kaufen?

Wann immer eine neue, bislang unbekannte Aufgabe im Garten anfällt, erwachen beim Hobbygärtner der Ehrgeiz und die Vorfreude. Gleichzeitig macht sich aber auch das Gefühl breit, eine immense Investition tätigen zu müssen. Gartengeräte sind keine Schokoriegel, die man sich mal eben in der Mittagspause zulegt. Darüber hinaus nehmen sie oft sehr viel Platz im Schuppen, auf dem Dachboden oder im Gartenhäuschen ein. Es stellt sich die Frage, ob man das gute Stück, zum Beispiel den Hochentaster, mieten kann.

Auch wenn das erste Mal Äste in großer Höhe bearbeitet werden müssen, benötigt man ein neues Gerät: eine Hochentaster. Mieten ist hier ebenfalls eine Option. Im Folgenden sollen anhand einiger Leitfragen Für und Wider dieses Vorgehens diskutiert werden.

Sollte man sich einen Hochentaster mieten?

Wo finde ich meinen Miet-Hochentaster?

Wer im Internet nach „Hochentaster mieten“ sucht, stößt auf eine Unmenge an Angeboten. Ob akku- oder benzinbetrieben, elektrisch oder mechanisch – nahezu jedes Modell wird vermietet. Seiten wie erento.com und Unternehmen wie Rentas Mietgeräte stellen gegen eine entsprechende Gebühr diverse Hochentaster zur Verfügung. Bau- und Heimwerkermärkte wie Hornbach oder Hagebau bieten Maschinenvermietung als Serviceleistung in der Regel nicht an.

Wer über das Internet Hochentaster mieten möchte, kann auf der Seite seines Vertrauens in der Regel seinen Standort angeben. Daraufhin erhält er Vorschläge aus seiner näheren Umgebung, um einen möglichst reibungslosen Ablauf ohne großen Abholaufwand zu garantieren. Anschließend kann der gewünschte Mietzeitraum angegeben werden, bevor dem Interessenten ein Angebot gemacht wird.

Das Problem: Portale wie erento sind bisher kaum etabliert und Hochentaster lassen sich dort im Grunde nicht ausleihen – die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Hochentaster in der Nähe bekommt, ist verschwindend gering. Markengeräte wie einen Stihl Hochentaster oder einen Hochentaster von Husqvarna gibt es dort nicht.

Der Miethochentaster lohnt sich nicht wirklich.

Warum das Hochentaster Mieten keine gute Idee ist

Wie immer ist die Preisspanne zwischen den einzelnen Angeboten sehr groß. Zwischen rund 10 Euro pro Tag für eine Langstiel-Hebel-Astschere für Äste bis 28 Millimeter und 50 Euro für ein benzinbetriebenes Kombigerät aus Hochentaster, Motor- und Langastsäge ist alles dabei. Im Schnitt zahlt man für 1-2 Tage Entasten mit einem Mittelklassegerät etwa 29€ – rechnen wir nun mal. Wenn wir über 3 Jahre jedes Jahr 1x Mal einen Hochentaster mieten, zahlen wir 87€ – für beinahe denselben Preis gibt es bereits einen nagelneuen Hochentaster zu kaufen.

Falls es sich nur um eine einmalige Aufgabe handelt, ist Hochentaster mieten durchaus eine Möglichkeit. Allerdings brauchen Bäume ständig Pflege, Äste wachsen nach und müssen erneut beschnitten werden. Das bedeutet, dass es im Normalfall nicht bei einem Einsatz für das Gerät bleibt, sondern alle Jahre wieder nachgebessert werden muss. Da es qualitativ hochwertige Exemplare schon für 100 Euro zu kaufen gibt, rechnet sich bereits nach wenigen Verwendungstagen die Anschaffung eines eigenen Instruments. Hochentaster mieten lohnt sich also nur, wenn es bei sehr vereinzelten Aktion bleibt. Gerade bei kleineren Geräten wie z.B. der Fiskars Astschere lohnt es sich dann wirklich gar nicht mehr.

Hochentaster mieten – Mein Fazit

Insgesamt würde ich kaum sagen, dass sich das Mieten eines Entasters lohnt. Ganz neue und gleichzeitig hochwertige Geräte gibt es mittlerweile schon für wenig Geld. Je nach Motorart gibt es auch ausreichend Auswahl. Eine Übersicht einiger bewährter und bewerteter Modelle gibt es hier:

Über Hochentaster-Test.de

Willkommen! Den perfekten Hochentaster für den heimischen Garten zu finden, ist nicht leicht - ich hatte zum Glück schon die Gelegenheit, einige gute Hochentaster zu testen und teile Ihnen hier meine gesammelten Erfahrungen mit!

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